Interview zum Bereich Standardentwicklung

Bewerber haben ganz oft viele Fragen: Welche Anforderungen erwarten mich? Was werden die Hauptaufgaben der ausgeschriebenen Stelle sein? Wie wird mein Team aussehen?
Das ausführliche Interview soll den Bereich der Standardentwicklung etwas näher vorstellen und dem Bewerber bei der Suche nach der für ihn optimalen Stelle helfen.

Johannes Imhof (Leiter Research & Development) und Kristian Mihajloski (Softwareentwicklung Rechnungswesen)

Würdet Ihr bitte Euren Bereich kurz vorstellen?
Johannes: Unser Bereich Research & Development umfasst ca. 130 Mitarbeiter, wobei eine Vielzahl an Kollegen der Qualitätssicherung und Dokumentation im Rahmen der neu eingeführten agilen Softwareentwicklung in den Bereich integriert wurden (Abteilung Research & Development, kurz R&D).

Kristian: Mein persönliches Arbeitsumfeld ist Softwareentwicklung im Bereich des Rechnungswesens, wo aktuell ca. 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv sind. Meine Spezialisierung liegt hier im Segment der Waren- und Werteflüsse, sowie des Controllings.

Wie würdet Ihr die Aufgaben eines Softwareentwicklers in der Standardentwicklung genauer beschreiben?
Kristian: Die tägliche Herausforderung ist es, die entstehenden Funktionalitäten während des Entwicklungsprozesses von der Idee bis zur Auslieferung an den Kunden zu betreuen, anzupassen und zu begleiten (Konzeption, Datenmodellierung, Programmierung, Tests, Kundenfeedback).

Neuerdings entwickeln wir nach der Scrum-Methode, die ein höheres Maß an Transparenz, Kundenorientiertheit und Selbstreflexion liefert, wodurch eine höhere Zufriedenheit beim R&D-Team und den Anwendern erreicht werden kann.

Neben dem Anwendungsbereich des Rechnungswesens, stehen natürlich noch die entwicklerrelevanten Informationen im Vordergrund. Je nach Team kommen dabei unterschiedlichste Programmiersprachen und Entwicklerwerkzeuge zur Anwendung. Dazu gehören beispielsweise Progress-ABL, C#, .Net, C++, Java, Eclipse, Visual Studio und die Scrum-Backlogs. Weiterhin nutzen wir selbstverständlich Versions- und Callverwaltung (Issue-Tracker), sowie eine moderne ALM-Umgebung.

Welche Anforderungen stellt Ihr an Euer neues Teammitglied?
Kristian: Neue Kollegen finden bei uns harmonische Teams, die offen auf Sie zugehen. Eine reibungslose Integration und das Einbringen in diese Teamkultur sind wünschenswert.

Johannes: Unser neues Teammitglied sollte logisches und analytisches Denkvermögen mitbringen, als auch flexibel, wissbegierig und zielorientiert sein. Darüber hinaus ist auch ein hohes Maß an Kommunikationsvermögen und Teamgeist wünschenswert, vor allem im Hinblick auf die internen Daily Scrums und den regelmäßigen Kundenkontakten im Rahmen der Sprint-Reviews und Usability-Tests.

Auf welche Arbeitsbedingungen trifft man bei proALPHA: Der Joel-Test besteht aus zwölf Fragen, mit denen die Qualität eines Softwareteams bewertet wird – wie schneidet proALPHA hier ab?
Johannes: proALPHA bemüht sich moderne Werkzeuge und Entwicklungsmethoden in den Teams zu verankern. Dies gelingt uns in den letzten Jahren immer besser, so dass wir inzwischen beim Joel-Test 10 von 12 Fragen mit einem „Ja“ beantworten können.

Wie erfolgt die Einarbeitung für neue Mitarbeiter?
Johannes: Der neue Mitarbeiter wird in den ersten Monaten (mindestens im ersten Halbjahr) intensiv von einem teameigenen Mentor betreut. Mit seiner Unterstützung und durch Besuche von diversen Schulungen in unserem Hause, wird ihm das grundlegende Wissen zum Arbeiten und Entfalten in unserer Entwicklungsabteilung vermittelt. Die Einarbeitung erfolgt abhängig von der Aufgabenstellung einem entsprechenden Einarbeitungsplan.

Kristian: Wichtig ist zu wissen, dass der neue Mitarbeiter auch nach der Mentorenzeit nicht alleine gelassen wird. Aufgrund unserer agilen Softwareentwicklung und dank auch der kurzen Wege zu den einzelnen Büros, ist man im ständigen Kontakt mit den Kollegen. Nicht nur neue, sondern auch erfahrene Teammitglieder suchen dabei des Öfteren unsere unbürokratischen Kommunikationswege und bekommen so durch das gesamte Team stets Unterstützung.

Johannes: Durch eine firmeneigene Entwicklerkonferenz (jährlich, mit mehr als 300 Teilnehmern) gelingt es darüber hinaus sehr schnell ein Netzwerk auch über die Grenzen des eigenen Teams aufzubauen und zu nutzen. Regelmäßige Meetings / Abstimmungen mit angrenzenden Bereichen (z.B. Sprint-Review, sog. Whiteboard-Meetings) fördern diese Entwicklung ebenfalls.

Was kann ein neues Teammitglied bei proALPHA erwarten?
Kristian: Ein junges dynamisches Unternehmen, welches den Fortschritt mit neuesten Entwicklungstechnologien vorantreibt, seine Mitarbeiter fortwährend schult, motiviert und auf den neuesten Stand hält, und dabei das einzelne Teammitglied nicht aus den Augen verliert, sondern für eine ideale Arbeitsatmosphäre sorgt.

Johannes: Ein erfolgreiches Unternehmen, dem sehr daran gelegen ist seine Mitarbeiter nach Ihren Begabungen weiterzuentwickeln. Insbesondere agile Softwareentwicklung fördert die Eigenverantwortung unserer Kollegen und gibt Ihnen die Möglichkeit ständig neue Themen kennenzulernen und gibt die Freiheit sich auszuprobieren.

Johannes Imhof

Johannes Benedikt Imhof

Kristian Mihajloski

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